Lufthansa will verhindern, dass die angeschlagene Air Berlin irgendwann unkontrolliert zusammenbricht. Dann nämlich würden Ryanair und Easyjet versuchen, die entstandene Lücke zu schließen und viel mehr Flugzeuge in Deutschland stationieren als bisher. Sie wären deutlich unangenehmere Konkurrenten für Lufthansa als die seit Langem schwächelnde Air Berlin.
It has to be said that this would also mean that LH is coming to Etihad's (as 29.2% shareholder in airberlin) rescue - by stripping away the bucket-and-spade flights that they never had any interest in, and pumping money into the ailing airline.
The Süddeutche Zeitung article also raises the prospect of further Lufthansa-Etihad cooperation. Could they [or Spohr, specifically] finally be seeing the light? Codesharing between EY/LH, at the very least, may be the price LH has to pay to do this deal.
Die Sache ist pikant: Nach SZ-Informationen hatte Lufthansa noch unter dem ehemaligen Vorstandschef Christoph Franz eine Kooperation mit Etihad mehr oder weniger fix vereinbart. Carsten Spohr, damals noch Chef der Airline-Sparte, legte aber sein Veto gegen die Pläne ein und konnte den Abschluss in letzter Minute verhindern. Spohr beklagt zudem bis heute unfaire Wettbewerbsbedingungen, weil Etihad, Emirates und Qatar Airways angeblich von Subventionen profitieren. Ein Vorwurf, den die drei zurückweisen.
Mittlerweile haben sich Konstellationen und Interessen verschoben - als Konzernchef scheint Spohr nun bereit zu sein, doch noch mit Etihad zusammenzuarbeiten. Wie weitreichend die Allianz tatsächlich wird, ist allerdings noch umstritten. Klar ist, dass es um Gemeinschaftsflüge - sogenanntes Code-Sharing - geht. Dabei führt eine Fluggesellschaft einen Flug mit den Flugnummern mehrerer Partner durch, die ihre eigenen Passagiere auf diese Maschinen buchen können. Etihad will möglichst viele Flüge in die Kooperation einbringen. Lufthansa dagegen sieht das Geschäft dem Vernehmen nach eher als notwendiges Übel, das den Zugriff auf die Air Berlin-Strecken ermöglicht.